. . . . . . . Man muss kein Gärtner sein, um beim Blick in den Garten zu lächeln, sich Augen und Herz öffnen zu lassen; muss kein Forscher sein, um Natur und ihre Zeit zu erfahren mit allen Sinnen. Karl Stangenberg ist solch ein Mensch, ist kein Gärtner, ist kein Forscher. Er ist Musiker und Dichter, einer der hinschaut, träumt, lächelt, noch staunen kann über die Schnecke, jene "Meisterin der Zeit", die "gemächlich, millimeterweis" ihr Ziel erreicht.
"Vom Garten her" inspiriert sind diese Gedichte; gefühlsselige Schwärmereien sind sie nicht. Mal flüchtig wie Vogelflug, mal im Zeitraffer verdichtet, belichten sie, was jeder sehen kann und doch nur allzu oft übersieht in unserer hektischen, lärmenden Welt. . . . . . . . . .
(Auszug aus dem Vorwort von Heide Germann)